Unser Prozess
im Überblick.

Viele Unternehmen haben Maßnahmen, aber keine klare Diagnose.

Und genau deshalb greifen Maßnahmen in der Praxis häufig nicht: Ressourcen laufen in verschiedene Richtungen, Wirkung bleibt aus – und die Situation verschlechtert sich eher, als dass sie sich verbessert.

Genau dort setzen wir an: Erst schaffen wir Transparenz und ermitteln Ursachen, dann erfolgt die priorisierte Umsetzung mit wirksamer Verankerung und Wirksamkeitssteuerung.

Ralf Board

Krankenstand senken auf allen Ebenen – von Führung bis Produktion

Je nach Ausgangslage kombinieren wir Top-down (Führung/Strukturen/Daten) mit Bottom-up-Einblicken aus dem Arbeitsalltag – auch aus Office-Teams und Produktion, um Ursachen und Hebel belastbar einzuordnen.

Unser Ansatz ist praxisnah, daten- und prozessorientiert und richtet sich an alle relevanten Ebenen – von Geschäftsführung/Werkleitung über HR und Führungskräfte bis zur Arbeitnehmervertretung.

Der Einstieg ist in jeder Phase möglich: als Diagnose, als Umsetzungshilfe oder zur Stabilisierung.

Beratungskonzept

Wie wir arbeiten

Alle Phasen sind modular nutzbar: Manche Unternehmen starten mit der Diagnose und setzen intern um, andere nutzen zusätzlich oder ausschließlich unsere operative Begleitung und optionales Monitoring zur Verstetigung.

Wählen Sie Ihre Ausgangslage, um zu prüfen in welcher Phase wir ansetzen.
Wir haben ein BGM, aber die gewünschten Erfolge bleiben aus.
Start Phase 1
Unser Krankenstand ist zu hoch, aber wir kennen die Ursachen nicht.
Start Phase 1
Wir kennen unsere Probleme, aber brauchen passgenaue und praktikable Maßnahmen.
Start Phase 2
Schritt 0
Schritt 0

Potenzialcheck im Erstgespräch

Kurze Prüfung im Erstgespräch: Ausgangslage, Rahmenbedingungen, erste Auffälligkeiten und der sinnvolle nächste Schritt.

Phase 1

Strategische Diagnose

Krankenmanagement & BGM Audit oder Sondierungstag im kleineren Umfang

Ziel: Reifegrad, Muster, Schwachstellen, Quick Wins und Prioritäten sichtbar machen – als Grundlage für einen belastbaren Umsetzungsplan.

Transparenz

Kennzahlen
KPI

Maßnahmenscreening

Phase 2

Operative Umsetzung

Umsetzung der Maßnahmen dort, wo Wirkung entsteht: Führung, HR, Operations, BGM.

Management & Führung: „Rahmen setzen. Führung befähigen.“
  1. Klare Leitplanken & Ziele: Was soll erreicht werden – und woran messen wir Erfolg?
  2. Führungsstandards im Fehlzeitenmanagement (Rückkehrgespräch, Auffälligkeiten, Eskalationslogik – einheitlich)
  3. Führungskräfte befähigen: Training + Fallcoaching für Gespräche, Konsequenz und Fairness
  4. Entscheidungsfähigkeit stärken: Führung bekommt Mandat, Zeit und Unterstützung (HR/BGM/ASi/AM)
  5. Transparenz für Führung: rollenbasierte Kennzahlen & Hotspots (aggregiert, datenschutzkonform)
  6. Belastung & Teamdynamik aktiv steuern (Arbeitsverteilung, Konflikte, „Dauerüberlastung“ vermeiden)
  7. Regelmäßiger Wirksamkeits-Check: Was wirkt? Was nicht? Nachsteuern (Management-Review)
…und viele weitere wirksame Führungshebel – abgestimmt auf Kultur, Standort und Rahmenbedingungen.
Personalmanagement: „Rollen klären. Transparenz schaffen.“
  1. Governance & Rollen klären (Steuerung BGM/Krankenmanagement, Schnittstellen, Entscheidungslinien)
  2. Transparenz herstellen: Datenlogik, Reports, Verantwortliche, Regelkommunikation (rollenbasiert)
  3. Betriebsrat als Mitgestalter einbinden (Spielregeln, Datenschutz, Zielbild, gemeinsame Roadmap)
  4. BEM-Prozess professionalisieren (Trigger, Qualität, Maßnahmenverfolgung, Nachhalten)
  5. Case Management für Langzeitfälle (Koordination Reha, Wiedereingliederung, passende Einsätze)
  6. Führung entlasten (Guidelines, Templates, Beratung, Unterstützung in Eskalationsfällen)
  7. Einsatzfähigkeit stärken (Qualifikationsmatrix, Einarbeitung, Vertretungssysteme)
…und weitere HR-Bausteine – abgestimmt mit Betriebsrat/Personalrat, Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin.
Gesundheitsmanagement: „Prävention & BGM wirksam steuern.“
  1. BEM wirksam machen (Maßnahmen ableiten, umsetzen, nachverfolgen – nicht nur formal)
  2. Kurzzeit- und Langzeitlogik trennen (unterschiedliche Ursachen, unterschiedliche Programme)
  3. Rückkehr-/Gesundheitsgespräche standardisieren (Früherkennung statt Eskalation)
  4. Cluster-Prävention statt Gießkanne (z. B. MSK, Schicht/Schlaf, Psyche, Infekte)
  5. Arbeitsmedizin aktiv einbinden (Sprechstunden, Arbeitsplatzbezug, pragmatische Empfehlungen)
  6. Arbeitssicherheit & Gesundheit koppeln (Ergonomie, Unfallprävention als Gesundheitshebel)
  7. Transparenz & Wirksamkeit messen (geeignete Indikatoren, Vorher/Nachher, Lessons Learned)
…und weitere Präventions- und Wiedereingliederungshebel – je nach Belastungsprofil und Belegschaft.
Operationsmanagement: „Prozesse stabilisieren. Belastung reduzieren.“
Arbeitssicherheit & Ergonomie
  • Sicherheitsbegehungen + Maßnahmen-Tracking (Produktion/Logistik und Büroarbeitsplätze)
  • Gemba Walk / Arbeitsplatzbegehung (inkl. Ergonomie, Wege, Stolperstellen, Bildschirmarbeitsplätze)
  • Near Miss & Erste-Hilfe-Fälle auswerten (lernen, verhindern, standardisieren)
  • Gefährdungsbeurteilung wirksam umsetzen (als aktive Maßnahmenliste, nicht als Dokument)
Qualität & Prozessstabilität
  • First-Time-Right (weniger Nacharbeit, weniger Druck – auch in Office-Prozessen)
  • Root Cause Analysen für Störungen/Fehler/Überlast (nicht nur Qualitätsfehler)
  • Prozessabsicherung/Poka-Yoke (Checklisten, Übergaben, Schnittstellen, IT-Prozesslogik)
  • Standard Work (Einarbeitung/Vertretung – Produktion und Administration)
Lean Management
  • Visual Management (Shopfloor und Office)
  • Daily/Weekly Routinen (Produktion/Logistik und Office: klare Priorisierung statt Dauer-Feuerwehr)
  • 6S/5S+Safety (Arbeitsplätze, Wege, Ablagen, digitale Ordnung – weniger Reibung/Stress)
  • KVP/Kaizen (kontinuierliche Verbesserung der häufigsten „Nervfaktoren“ – auch in Admin-Prozessen)
Operative Exzellenz & Belastungssteuerung
  • Belastungsspitzen managen (Kapazität, Priorisierung, Aufgabenpakete – auch im Office)
  • Schicht-/Pausen-/Erholungslogik optimieren (Produktion/Logistik; im Office: Meetings/Interruptions managen)
  • Rotation & Einsatzfähigkeit (belastungsorientiert + Qualifikationsmatrix)
  • Return-to-Work operativ absichern (passende Tätigkeiten, abgestufte Belastung, Integration in Prozesse)
…und weitere operative Hebel – von Prozessstabilität bis Ergonomie, passend zu Produktion, Logistik und Office.

Phase 3

Verstetigung & Monitoring

Wirkung sichern durch Review-Rhythmen, Nachsteuerung, Onboarding neuer Rollen, punktuelle Refreshs und kontinuierliche Verbesserung.

Kontinuierliche Verbesserung

Nachhaltigkeit

Monitoring

Unser Prozess

Das Beratungskonzept auf einen Blick

So ist unser Vorgehen im Detail aufgebaut – vom ersten Scope-Check bis zur nachhaltigen Wirksamkeitssteuerung:

Erklärgrafik Stahlberg Prozess

Schritt 0: Potenzial- & Scope-Check (Erstgespräch)

Ziel: Klarheit über Ausgangslage, Zielsetzung und sinnvollen Einstieg.

  • Kurzbild der Situation (Krankenstand, Auffälligkeiten, Bereiche, Strukturen)
  • Rahmen & Scope (Standorte, Beteiligte, Datenlage, Timing)
  • Erste Hypothesen und nächster sinnvoller Schritt

optional

Phase 1: Diagnose & Transparenz (strategischer Einstieg)

Ziel: Standortbestimmung mit klaren Hebeln und Prioritäten.
Typische Formate:

  • Krankenmanagement- & BGM-Orientierungsanalyse (bevorzugt)
  • Sondierungstag (6–8 Std.) als kompakter Einstieg

Ihr Output

optional

Phase 2: Operative Umsetzung

Ziel: Maßnahmen so umsetzen, dass sie im Alltag greifen – praxistauglich und messbar.

  • Operative Maßnahmenpakete (Führung, Prozesse, Arbeitssicherheit, BGM)
  • Enablement für Führung/HR (Handlungssicherheit, Routinen, Gesprächsanlässe)
  • Konsistente Schnittstellen & klare Verantwortlichkeiten

optional

Phase 3: Verankerung & Wirksamkeitssteuerung

Ziel: Stabilisierung statt Aktionismus – mit regelmäßiger Nachsteuerung.

  • Wirksamkeitscheck in vereinbarten Abständen
  • Onboarding neuer Führungskräfte / Refresh von Routinen
  • Kontinuierliche Verbesserung, wenn gewünscht

optional

X8-Methode:
Strukturierte Ursachenanalyse für komplexe Fälle

In den meisten Projekten reicht bereits die Krankenmanagement- & BGM-Orientierungsanalyse plus priorisierte Maßnahmenpakete aus, um spürbare Wirkung zu erzielen.
Die X8-Methode setzen wir nur dann ein – modular und bedarfsgerecht –, wenn eine tiefere Ursachenanalyse notwendig wird.

Wann kommt die X8-Methode zum Einsatz?

Die X8-Methode nutzen wir, wenn …

  • Ursachen nicht eindeutig sind oder sich widersprechen (Daten vs. Wahrnehmung).
  • mehrere Bereiche beteiligt sind (z. B. Führung, HR, Prozesse, Arbeitssicherheit, BGM) und Schnittstellen knirschen.
  • es Muster gibt (Teams, Schichten, Standorte, Rollen) – aber niemand belastbar erklären kann, warum.
  • Maßnahmen bereits laufen, aber ohne messbare Wirkung („viel getan – wenig erreicht“).
  • die Situation sensibel ist (z. B. Betriebsrat/Personalrat, Vertrauen, Akzeptanz, Klarheit über Vorgehen).

Was ist die X8-Methode – kurz gesagt?

Die X8-Methode ist ein Diagnose- und Umsetzungsprozess in 8 Schritten, der Ursachen sauber strukturiert und Maßnahmen so ableitet, dass sie im Alltag greifen:

  • X1–X3: Problem präzise fassen, Datenlage tragfähig machen, Ursachen strukturiert analysieren
  • X4–X5: Maßnahmen ableiten, bewerten, priorisieren und umsetzen
  • X6–X8: Wirkung prüfen, nachhalten und – falls sinnvoll – standardisieren

Das Kernprinzip: Wir arbeiten ursachengetrieben, nicht symptomorientiert. Und wir betrachten dabei nicht nur Zahlen, sondern auch Abläufe, Führung, Teamdynamik und Schnittstellen – dort entstehen in der Praxis die meisten Reibungsverluste.

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Daten statt Bauchgefühl

Entscheidungen zur Fehlzeitensteuerung brauchen belastbare Grundlagen. Wir schaffen Transparenz über Muster, Hebel und Prioritäten.