Unser Prozess
im Überblick.
Viele Unternehmen haben Maßnahmen, aber keine klare Diagnose.
Und genau deshalb greifen Maßnahmen in der Praxis häufig nicht: Ressourcen laufen in verschiedene Richtungen, Wirkung bleibt aus – und die Situation verschlechtert sich eher, als dass sie sich verbessert.
Genau dort setzen wir an: Erst schaffen wir Transparenz und ermitteln Ursachen, dann erfolgt die priorisierte Umsetzung mit wirksamer Verankerung und Wirksamkeitssteuerung.
Krankenstand senken auf allen Ebenen – von Führung bis Produktion
Je nach Ausgangslage kombinieren wir Top-down (Führung/Strukturen/Daten) mit Bottom-up-Einblicken aus dem Arbeitsalltag – auch aus Office-Teams und Produktion, um Ursachen und Hebel belastbar einzuordnen.
Unser Ansatz ist praxisnah, daten- und prozessorientiert und richtet sich an alle relevanten Ebenen – von Geschäftsführung/Werkleitung über HR und Führungskräfte bis zur Arbeitnehmervertretung.
Der Einstieg ist in jeder Phase möglich: als Diagnose, als Umsetzungshilfe oder zur Stabilisierung.
Wie wir arbeiten
Alle Phasen sind modular nutzbar: Manche Unternehmen starten mit der Diagnose und setzen intern um, andere nutzen zusätzlich oder ausschließlich unsere operative Begleitung und optionales Monitoring zur Verstetigung.
Potenzialcheck im Erstgespräch
Kurze Prüfung im Erstgespräch: Ausgangslage, Rahmenbedingungen, erste Auffälligkeiten und der sinnvolle nächste Schritt.
Phase 1
Strategische Diagnose
Krankenmanagement & BGM Audit oder Sondierungstag im kleineren Umfang
Ziel: Reifegrad, Muster, Schwachstellen, Quick Wins und Prioritäten sichtbar machen – als Grundlage für einen belastbaren Umsetzungsplan.
Transparenz
Kennzahlen
KPI
Maßnahmenscreening
Phase 2
Operative Umsetzung
Umsetzung der Maßnahmen dort, wo Wirkung entsteht: Führung, HR, Operations, BGM.
- Klare Leitplanken & Ziele: Was soll erreicht werden – und woran messen wir Erfolg?
- Führungsstandards im Fehlzeitenmanagement (Rückkehrgespräch, Auffälligkeiten, Eskalationslogik – einheitlich)
- Führungskräfte befähigen: Training + Fallcoaching für Gespräche, Konsequenz und Fairness
- Entscheidungsfähigkeit stärken: Führung bekommt Mandat, Zeit und Unterstützung (HR/BGM/ASi/AM)
- Transparenz für Führung: rollenbasierte Kennzahlen & Hotspots (aggregiert, datenschutzkonform)
- Belastung & Teamdynamik aktiv steuern (Arbeitsverteilung, Konflikte, „Dauerüberlastung“ vermeiden)
- Regelmäßiger Wirksamkeits-Check: Was wirkt? Was nicht? Nachsteuern (Management-Review)
- Governance & Rollen klären (Steuerung BGM/Krankenmanagement, Schnittstellen, Entscheidungslinien)
- Transparenz herstellen: Datenlogik, Reports, Verantwortliche, Regelkommunikation (rollenbasiert)
- Betriebsrat als Mitgestalter einbinden (Spielregeln, Datenschutz, Zielbild, gemeinsame Roadmap)
- BEM-Prozess professionalisieren (Trigger, Qualität, Maßnahmenverfolgung, Nachhalten)
- Case Management für Langzeitfälle (Koordination Reha, Wiedereingliederung, passende Einsätze)
- Führung entlasten (Guidelines, Templates, Beratung, Unterstützung in Eskalationsfällen)
- Einsatzfähigkeit stärken (Qualifikationsmatrix, Einarbeitung, Vertretungssysteme)
- BEM wirksam machen (Maßnahmen ableiten, umsetzen, nachverfolgen – nicht nur formal)
- Kurzzeit- und Langzeitlogik trennen (unterschiedliche Ursachen, unterschiedliche Programme)
- Rückkehr-/Gesundheitsgespräche standardisieren (Früherkennung statt Eskalation)
- Cluster-Prävention statt Gießkanne (z. B. MSK, Schicht/Schlaf, Psyche, Infekte)
- Arbeitsmedizin aktiv einbinden (Sprechstunden, Arbeitsplatzbezug, pragmatische Empfehlungen)
- Arbeitssicherheit & Gesundheit koppeln (Ergonomie, Unfallprävention als Gesundheitshebel)
- Transparenz & Wirksamkeit messen (geeignete Indikatoren, Vorher/Nachher, Lessons Learned)
- Sicherheitsbegehungen + Maßnahmen-Tracking (Produktion/Logistik und Büroarbeitsplätze)
- Gemba Walk / Arbeitsplatzbegehung (inkl. Ergonomie, Wege, Stolperstellen, Bildschirmarbeitsplätze)
- Near Miss & Erste-Hilfe-Fälle auswerten (lernen, verhindern, standardisieren)
- Gefährdungsbeurteilung wirksam umsetzen (als aktive Maßnahmenliste, nicht als Dokument)
- First-Time-Right (weniger Nacharbeit, weniger Druck – auch in Office-Prozessen)
- Root Cause Analysen für Störungen/Fehler/Überlast (nicht nur Qualitätsfehler)
- Prozessabsicherung/Poka-Yoke (Checklisten, Übergaben, Schnittstellen, IT-Prozesslogik)
- Standard Work (Einarbeitung/Vertretung – Produktion und Administration)
- Visual Management (Shopfloor und Office)
- Daily/Weekly Routinen (Produktion/Logistik und Office: klare Priorisierung statt Dauer-Feuerwehr)
- 6S/5S+Safety (Arbeitsplätze, Wege, Ablagen, digitale Ordnung – weniger Reibung/Stress)
- KVP/Kaizen (kontinuierliche Verbesserung der häufigsten „Nervfaktoren“ – auch in Admin-Prozessen)
- Belastungsspitzen managen (Kapazität, Priorisierung, Aufgabenpakete – auch im Office)
- Schicht-/Pausen-/Erholungslogik optimieren (Produktion/Logistik; im Office: Meetings/Interruptions managen)
- Rotation & Einsatzfähigkeit (belastungsorientiert + Qualifikationsmatrix)
- Return-to-Work operativ absichern (passende Tätigkeiten, abgestufte Belastung, Integration in Prozesse)
Phase 3
Verstetigung & Monitoring
Wirkung sichern durch Review-Rhythmen, Nachsteuerung, Onboarding neuer Rollen, punktuelle Refreshs und kontinuierliche Verbesserung.
Kontinuierliche Verbesserung
Nachhaltigkeit
Monitoring
Das Beratungskonzept auf einen Blick
So ist unser Vorgehen im Detail aufgebaut – vom ersten Scope-Check bis zur nachhaltigen Wirksamkeitssteuerung:
Schritt 0: Potenzial- & Scope-Check (Erstgespräch)
Ziel: Klarheit über Ausgangslage, Zielsetzung und sinnvollen Einstieg.
- Kurzbild der Situation (Krankenstand, Auffälligkeiten, Bereiche, Strukturen)
- Rahmen & Scope (Standorte, Beteiligte, Datenlage, Timing)
- Erste Hypothesen und nächster sinnvoller Schritt
optional
Phase 1: Diagnose & Transparenz (strategischer Einstieg)
Ziel: Standortbestimmung mit klaren Hebeln und Prioritäten.
Typische Formate:
- Krankenmanagement- & BGM-Orientierungsanalyse (bevorzugt)
- Sondierungstag (6–8 Std.) als kompakter Einstieg
Ihr Output
- Reifegradbild, Lücken, Hebel, Prioritäten – inkl. Schnittstellen-/Rollenklärung und klare Next Steps.
optional
Phase 2: Operative Umsetzung
Ziel: Maßnahmen so umsetzen, dass sie im Alltag greifen – praxistauglich und messbar.
- Operative Maßnahmenpakete (Führung, Prozesse, Arbeitssicherheit, BGM)
- Enablement für Führung/HR (Handlungssicherheit, Routinen, Gesprächsanlässe)
- Konsistente Schnittstellen & klare Verantwortlichkeiten
optional
Phase 3: Verankerung & Wirksamkeitssteuerung
Ziel: Stabilisierung statt Aktionismus – mit regelmäßiger Nachsteuerung.
- Wirksamkeitscheck in vereinbarten Abständen
- Onboarding neuer Führungskräfte / Refresh von Routinen
- Kontinuierliche Verbesserung, wenn gewünscht
optional
X8-Methode:
Strukturierte Ursachenanalyse für komplexe Fälle
In den meisten Projekten reicht bereits die Krankenmanagement- & BGM-Orientierungsanalyse plus priorisierte Maßnahmenpakete aus, um spürbare Wirkung zu erzielen.
Die X8-Methode setzen wir nur dann ein – modular und bedarfsgerecht –, wenn eine tiefere Ursachenanalyse notwendig wird.
Wann kommt die X8-Methode zum Einsatz?
Die X8-Methode nutzen wir, wenn …
- Ursachen nicht eindeutig sind oder sich widersprechen (Daten vs. Wahrnehmung).
- mehrere Bereiche beteiligt sind (z. B. Führung, HR, Prozesse, Arbeitssicherheit, BGM) und Schnittstellen knirschen.
- es Muster gibt (Teams, Schichten, Standorte, Rollen) – aber niemand belastbar erklären kann, warum.
- Maßnahmen bereits laufen, aber ohne messbare Wirkung („viel getan – wenig erreicht“).
- die Situation sensibel ist (z. B. Betriebsrat/Personalrat, Vertrauen, Akzeptanz, Klarheit über Vorgehen).
Was ist die X8-Methode – kurz gesagt?
Die X8-Methode ist ein Diagnose- und Umsetzungsprozess in 8 Schritten, der Ursachen sauber strukturiert und Maßnahmen so ableitet, dass sie im Alltag greifen:
- X1–X3: Problem präzise fassen, Datenlage tragfähig machen, Ursachen strukturiert analysieren
- X4–X5: Maßnahmen ableiten, bewerten, priorisieren und umsetzen
- X6–X8: Wirkung prüfen, nachhalten und – falls sinnvoll – standardisieren
Das Kernprinzip: Wir arbeiten ursachengetrieben, nicht symptomorientiert. Und wir betrachten dabei nicht nur Zahlen, sondern auch Abläufe, Führung, Teamdynamik und Schnittstellen – dort entstehen in der Praxis die meisten Reibungsverluste.
Daten statt Bauchgefühl
Entscheidungen zur Fehlzeitensteuerung brauchen belastbare Grundlagen. Wir schaffen Transparenz über Muster, Hebel und Prioritäten.